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Bezeichnung:

FuBK / SBW

 

KC:  von 05 - 07 / 79

Major

Meyer, Peter

 

Oltn./Hptm.

Fiedler, Michael

 

Major

Scholz, ...

 

 

 

Politoffizier:

Hptm.

Rensch, Erhard

 

 

 

HFW:

Oberfähnrich ???

Vogel, Herbert

 

 

 

Zugführer 1. Zug:

Fähnrich

Blümel

 

Offz. Sch. / Ltn

Korngiebel

 

Oltn./Hptm.

Fiedler, Michael

 

 

 

Zugführer 2. Zug:

Ltn

Schumann

 

 

 

HV

HFW: Vogel, Herbert

1.Zug:

Profil 01

 

 

Sende -und Empfangsfunk

 

 

 

2.Zug:

Profil 02

 

 

Koordinatenempfangsfunk

 

 

 

Postfach:

63970 / B

 

Telefon:

0959 25562

 

Zeitraum:

Mai 1979

Oktober 1980

Anmerkung 1:

Fähnrich Blümel ist im zweiten Halbjahr 1979 ausgeschieden.

Anmerkung 2:

Fiedler, Michael  bittet um folgende Darstellung: Das es 2 Offiziere in einer Kompanie gab, die zeitweilig den gleichen Dienstgrad und Familiennamen hatten ! Fiedler, Harry ist nicht verwandt mit mir, lernte ich 1975 als Ltn. kennen. Er war 1985 Hauptmann und KC der VNZ / SBW. Ich wurde 1985 in den Stab der 1. LVD versetzt.

Die Kompanie hatte eine Sollstärke von ca. 100 Mann. Jedoch die Räumlichkeiten gestatteten nur eine Unterbringung von maximal 60 Mann. Auf einem Zimmer waren somit 10 Soldaten, 3 Spinde ( für`s 3. Dhj. ) ein Tisch und pro Mann ein Hocker, waren alle Insassen im Zimmer, was durch den Dienst kaum möglich war, gab es nicht mal für alle einen Sitzplatz am Tisch. Die restlichen Spinde standen zwischen den Zimmertüren auf dem Flur. Darin verstauten jeweils zwei Soldaten ihre Ausrüstung, das niedrigste Diensthalbjahr hatte seine Sachen immer vorn zu liegen wegen der Ansicht beim Stubendurchgang. Einer im Schrank war eigentlich schon eng, aber es ging auch mit doppelter Belegung.
Somit war durch den Dienst bedingt ein ständiges kommen und gehen auf den Zimmern. Wirkliche Ruhe kehrte niemals ein und war man wirklich eingeschlafen wurde auf dem Flur lautstark der nächste Punkt des Dienstplanes durch UvD oder Hauptfeldwebel verkündet.

 

Die Kompanien waren in Baracken aus Spanplatten ( Typ Gartenlaube ) untergebracht, diese sollten angeblich als Baustellenunterkunft beim Aufbau des GS-31 aufgestellt wurden sein. Nach Beendigung der Bauarbeiten wurden sie dann aus Kostengründen für die Unterbringung der Mannschaften weiter verwendet. Somit war die Dämmung entsprechend, es war reichlich warm im Sommer und im Winter wurde versucht den Mangel durch übermäßiges Heizen auszugleichen. Der Höhepunkt trat mit der Nachtruhe ein, Fenster schließen und verdunkeln bei 10 Leuten auf ca. 25 m².

 

Außerhalb unserer Unterkunft in separaten Objekten, aber ebenfalls in Barackenbauweise, befanden sich Fernsehraum, BA Kammer und die Dienstzimmer für KC und  Zugführer. Die U - Räume und Waffenkammern waren über der Küche in einem Masivbau untergebracht.

 

 

 

 

 

 

 

Wenn im zentralen Heizhaus nicht vergessen wurde ein Ventil zu öffnen gab es zwischen 14:00 und 15:00 Uhr Warmwasser.

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