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Das NB-31 führte über viele Jahre im Mai und November die Einberufung und Grundausbildung mit den neu einberufenen Soldaten des NB- 31 und der direkt unterstellten Einheiten der 1. LVD durch. Zur Einberufung wurde der Standart des NB -31 mit all seinen Elementen genutzt. Von der Registrierung bis zur Einkleidung lief die Sache in der Regel wie am Schnürchen ab. Hierbei waren auch schon alle Vorgesetzte der A- Kompanie integriert. Die Vorgesetzten der A- Kompanie waren für diese Aufgabe aus dem Bestand ihrer Einheiten herausgelöst worden und unterlagen jeweils auch einer entsprechenden spezifischen Vorbereitungen. Kompaniechefs und Zugführer nahmen an einer Vorbereitung im Rahmen der Division (Abteilung Ausbildung) für mehrere Tage teil. Die Ausbilder (Unteroffiziere) wurden dann durch diese Vorgesetzten eine Woche lang für die Arbeit mit den "Neuen" fit gemacht. Alle Ausbildungsinhalte wurden praktisch in "Selbstversuch" trainiert. In der Regel waren für die A- Kompanie 4 Wochen vorgesehen. Alle Ausbildungsinhalte (Politschulung, Exerzieren, militärische Körperertüchtigung, Schießen, verschiedene Geländeausbildung, Sturmbahn uvam. wurden peinlichst genau an den Mann gebracht und möglichst bis zur Perfektin geübt. Die normale Gangart im Tagesdienst und und bei großen Teilen der Ausbildung war der Laufschritt und die Zeit vom Wecken bis zur Nachtruhe war durchweg mit Beschäftigung abgedeckt.Sicherlich werden sich die Betroffenen u.a. an endloses Waffenreinigen erinnern, mit welchem versucht wurde, die Liebe zur "neuen Braut" zu erwecken. Für Raucher war dies oftmals eine außergewöhnliche Belastung, um nicht zu sagen ein regelrechter Horror. Höhepunkte waren das Schießen mit der Kalaschnikow, die Abschlussübung (hier waren fast alle Elemente der Ausbildung abschließend in einem Tag vereinigt) und die Vorbereitung und Durchführung der Vereidigung. Bei aller Anstrengung für alle Beteiligten und viel Verdruss gab es auch reichlich Situationen zum lächeln, ja sogar zu herzlichem Lachen. Ganz sicher aber waren am Ende alle froh, die Sache überstanden zu haben. Sowohl die Vorgesetzten, als auch die "Neuen" freuten sich darauf, einen Gang zurückschalten zu können. Dies trat dann auch ein.
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