Die Kompanie hatte eine Sollstärke von ca. 100 Mann ( so wurde es uns verkündet ). Jedoch die Räumlichkeiten gestatteten nur eine Unterbringung von maximal 60 Mann. Es waren vier Zimmer für die Soldaten auf der linken Flurseite, pro Zug zwei Zimmer. Im Zimmer waren 10 Soldaten, 3 Spinde ( für`s 3. Diensthalbjahr. ) ein Tisch und pro Mann ein Hocker. Die Hocker standen je einmal am Doppelsteckbett und die restlichen fünf am Tisch. Waren alle Insassen im Zimmer, was durch den Dienst kaum möglich war, gab es nicht mal für alle einen Sitzplatz am Tisch. Die restlichen Spinde standen zwischen den Zimmertüren auf dem Flur. Darin verstauten jeweils zwei Soldaten ihre Ausrüstung, das niedrigste Diensthalbjahr hatte seine Sachen immer vorn zu liegen wegen der Ansicht beim Stubendurchgang. Einer im Schrank war eigentlich schon eng, aber es ging auch mit doppelter Belegung.
Somit war durch den Dienst bedingt ein ständiges Kommen und Gehen auf den Zimmern und Flur. Wirkliche Ruhe kehrte niemals ein und war man wirklich eingeschlafen wurde auf dem Flur lautstark der nächste Punkt des Dienstplanes durch UvD oder Hauptfeldwebel verkündet.
Der Fußboden in den Zimmern hatte Linoleum welches braun gebohnert wurde, ebenso die Steinfliesen vom Flur. Stiefelspuren durften darauf nicht zu sehen sein. Das war dann ein Fall für die Keule.
Die einzelnen Kompanien waren in Baracken aus Spanplatten ( Typ Gartenlaube ) untergebracht. Leichtbauweise und angeblich als Baustellenunterkunft beim Aufbau des GS - 31 aufgestellt. Nach Beendigung der Bauarbeiten wurden sie dann aus Kostengründen für die Unterbringung der Mannschaften weiter verwendet. Somit eigentlich als Dauerlösung ungeeignet, es war reichlich warm im Sommer und im Winter wurde versucht den Mangel durch übermäßiges Heizen auszugleichen. Der Höhepunkt trat mit der Nachtruhe ein, Fenster schließen und verdunkeln bei 10 Leuten auf ca. 25 m².

- Major Meyer ging ab August 1979 zum Studium nach Naumburg.
- KC wurde Oltn. / Hptm. Fiedler, M. in  Vertretung.
- Fähnrich Blümel wurde noch im Jahr 1979 entlassen.
- Leutnant Korngiebel kam als Offiziersschüler in die Kompanie.
- Major Scholz war Nachfolger von Mj. Meyer.

Bezeichnung:

 

FuBK / SBW

 

 

 

KC:

 

Major Meyer

 

 

Oltn: / Hptm: Fiedler.M.

 

 

Major: Scholz

 

 

 

Politstellvertreter:

 

Hptm. Rensch

 

 

 

HFW:

 

Oberfähnr. Vogel

 

 

 

Zugführer:

 

Fähnr. Blümel

 

 

Oltn: / Hptm: Fiedler.M.

 

 

Ltn. Schumann

 

 

Ltn. Korngiebel

 

 

 

Unteroffiziere:

 

Uffz. Bude ( TF )

 

 

Uffz. Hennicke ( Ausbilder )

 

 

Uffz. Kliem ( TF )

 

 

Uffz. Hahnelt ( TF )

 

 

Uffz. / Gefr. Töpfer ( TF )

 

 

Uffz. Wernke ( TF )

 

 

und ???

 

 

 

Züge:

 

1. Zug Profil 01 Sendefunk

 

 

2. Zug Profil 03 Empfangsfunk

 

 

 

U-Raum, Waffenk.:

 

3.Etage über Küche

 

 

 

BA, KC, Zugführer:

 

In separatem Gebäude

 

 

 

Fernsehraum:

 

In separatem Gebäude

 

 

 

Postfach:

 

63970 B

 

 

 

Rufnummer:

 

095925562

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Aktualisiert am: 15.04.2017